Der tägliche HBR- Newsletter ist ja immer wieder inspirierend. Etwa der folgende, frei nach dem Motto: “Manche Dinge kommen einfach aus dem Herzen … und andere?”
Ich finde Authentizität viel überzeugender als abgeschleckte, tolle Präsentationen und Pläne – aber lesen Sie selbst:
“Too often the strategy creation process produces options that aren’t any more interesting or creative than the current strategy. If you find yourself agonizing over which of your carefully crafted strategic options is the right one, chances are you are taking the strategic planning process too seriously.

Give up being right and sensible. Instead, tell a story about the future. Make it aspirational and envision your organization in a happy and successful place. Have everyone participating in the process tell their own story, and together you’ll have created a list of options. Then start the real work of strategy creation: ask yourselves, for these stories to come true, what would have to happen?”
(c) HBR
Im 4. Teil der Seminarreihe Wachstum führen & wachsen lassen haben wir uns intensiv mit verschiedenen Organisationsmodellen beschäftigt.

Kurz gesagt: es gibt für jede Situation wahrscheinlich mehrere gute, geeignete Organisationsformen. Organisation ist kontextsensitiv und immer auch ein “Strukturierungsversuch” der Wirklichkeit – als Versuch, der Realität passabel zu begegnen.
Woran erkennen wir, dass möglicherweise Veränderungen notwendig sind?
- Bestimmte Probleme werden nachhaltig als störend empfunden, das fällt Kunden, Mitarbeitern und Management auf (siehe aktuell Toyota bei der Anhörung im US-Kongress: “We lost customer focus!”).
- Eine bestimmte Umsatz- / Mengengröße scheint nicht überwindbar – offensichtlich gibt es Wachstumshemmer, die nachhaltig bremsend wirken.
- Eine generelle Unzufriedenheit ist bei (engagierten) Mitarbeitern und Management spürbar.
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Nicht nur das höchste Bürohaus der Welt steht weitgehend leer – im Bereich der Gewerbeimmobilien gibt es weltweit einige Indizien für unangenehme Überraschungen. So sind Verbriefungen von fragwürdigen Vermögenswerten nach wie vor üblich - minderwertige Finanzprodukte hatten ja die erste Finanzkrise 2008 / 2009 ausgelöst. Und in Wertpapiere verpackte Immobilienkredite (CMBS) werden weiter gehandelt, obwohl diese Papiere unter Druck kommen.
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Eine zentrale Frage, die wir in den letzten Wochen regelmäßig im Rahmen unserer Corporate Governance Beratungen gestellt haben:
Passt das Geschäftsmodell 2009 noch?
Folgenden Dinge gilt es dabei ua. zu berücksichtigen:
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